07.11.2016

Dienstleistungszentrum Handwerk erneut nach AZAV zertifiziert

Zulassung als Träger von Maßnahmen zur Integration in Ausbildung und Arbeit bestätigt

Im Juli dieses Jahres wurde die DLZ Handwerk GmbH ein weiteres Mal im Hinblick auf die Qualität der von ihr durchgeführten Jugendförderprojekte nach den Richtlinien der AZAV überprüft. Die in Kassel beheimatete unabhängige Zertifizierungsstelle kam nach Durchführung des Überwachungsaudits erneut zu dem Ergebnis, dass die für die Zulassung erforderlichen Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung gegeben sind.  Somit kann das Dienstleistungszentrum Handwerk für ein weiteres Jahr Maßnahmen zur Vermittlung von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit durchführen oder sich auf entsprechende Ausschreibungen von Seiten der Arbeitsagenturen bzw. Jobcenter bewerben.

Was verbirgt sich hinter der Abkürzung AZAV? Um was ging es bei der Überprüfung? AZAV steht im spröden Juristendeutsch für die „Verordnung über die Voraussetzungen und das Verfahren zur Akkreditierung von fachkundigen Stellen und zur Zulassung von Trägern und Maßnahmen der Arbeitsförderung nach dem dritten Sozialgesetzbuch“. Mit dieser Rechtsnorm werden seit April 2012 bundeseinheitlich die Anerkennung und die Zulassung von Bildungsträgern und deren Bildungsmaßnahmen geregelt. Dies mit dem Ziel, die Qualität dieser Einrichtungen und der durchgeführten Projekte zur beruflichen Eingliederung kontinuierlich zu verbessern. 
Konkret ging es bei der Überprüfung im Haus des Handwerks beispielsweise darum, ob die Mitarbeiter/-innen, die im Bereich der Jugendförderprojekte arbeiten, fachlich geeignet sind und über ausreichende praktische Berufserfahrung verfügen. Bei den als Lehrkräfte tätigen Mitarbeitern wurde darüber hinaus die pädagogische Eignung unter die Lupe genommen.

Die Überprüfung beschränkte sich jedoch nicht nur auf die Befähigung der Personen. Ein weiterer Schwerpunkt des Auditverfahrens ist darüber hinaus die Begutachtung der Durchführung. Hierzu zählt beispielsweise, ob der Träger über ein Leitbild verfügt, welches ein auf erfolgreiche Eingliederung in den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt gerichtetes Handeln erwarten lässt.

Hiervon abgeleitet werden die Unternehmensziele und die Unternehmensorganisation durchleuchtet. Gibt es geeignete Verfahren zur Messung der Zielerreichung? Sind die Methoden, die zur Förderung der Eingliederungschancen angewendet werden, erfolgversprechend? Gibt es ein Konzept zur Fortbildung der Lehr- und Fachkräfte? Gibt es ein Qualitätsmanagementsystem und - davon abgeleitet - eine Dokumentation, in der die Durchführung solcher Projekte detailliert geregelt ist? Kennen die im Bereich Jugendförderung tätigen Mitarbeiter/-innen die entsprechenden Verfahrensanweisungen? In wie weit richten sie sich danach?

Auf diese sowie eine Fülle weiterer Fragen konnte die DLZ GmbH bei dem Überwachungsaudit im Juli überzeugende Antworten geben. Aufgrund der durchgeführte Überprüfung sowie der bei dem Audit gewonnenen positiven Eindrücke kam der Auditor ohne Einschränkung zu dem Resultat, dass das Qualitätsmanagementsystem den Anforderungen entspricht und entsprechend umgesetzt wird. Darüber hinaus wurde attestiert, dass die Kompetenz der Mitarbeiter sowie die technische und räumliche Ausstattung auch weiterhin einen dauerhaft guten Lehrbetrieb erwarten lassen. Die Auszeichnung „Zugelassener Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung“ behält somit weiterhin Gültigkeit.

Abteilungsleiter Christian Mohr, der sich beim Dienstleistungszentrum Handwerk für diesen Bereich verantwortlich zeichnet, sieht auch der Folgeprüfung im kommenden Jahr mit großer Zuversicht entgegen. Mohr: „Wir verfügen über ein Team von ebenso kompetenten wie engagierten Mitarbeitern. Außerdem arbeiten wir ständig daran, die Durchführung unserer Jugendfördermaßnahmen weiter zu optimieren. Deshalb bin ich sicher, dass sich die DLZ mit ihren Projekten zur Integration von jungen Menschen in Ausbildung und Arbeit auch in den kommenden Jahren erfolgreich am Markt behaupten wird.“