12.07.2016

Mitgliederversammlung der WHG-Überwachungsgemeinschaft

Über eine Fortsetzung der positiven Entwicklungen des Vorjahres freuten sich Aufsichtsratsvorsitzender Oskar Theisinger und Vorstandsvorsitzender Rainer Lunk im Rahmen der Mitgliederversammlung der WHG-Überwachungsgemeinschaft des Handwerks e.V. im Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer der Pfalz in Kaiserslautern.

Theisinger stellte fest, dass die Zahl der Mitglieder weiterhin sehr stabil bei rund 600 Betrieben liege und betonte das gute Klima in der WHG-Überwachungsgemeinschaft. Besonders erfreut zeigte sich Theisinger von der guten Zusammenarbeit mit der Landesinnung Sanitär Heizung Klempnertechnik Saarland.

Er berichtete, dass seit der letzten Mitgliederversammlung 2 Aufsichtsratssitzungen unter Beteiligung des Vorstandes stattfanden. Im Berichtszeitraum wurden 4 Erstschulungen, hiervon 3 in der Pfalz und 1 im Saarland, durchgeführt.  Hierbei konnten 30 Teilnehmer geschult werden.

An den 11 Nachschulungen im Jahr 2015 nahmen in der Pfalz 413 Personen aus 400 Fachbetrieben teil. Im gleichen Zeitraum wurden im Saarland bei 5 Nachschulungen 101 Teilnehmer aus 96 Mitgliedsbetrieben verzeichnet. Insgesamt wurden somit bei 16 Nachschulungen 514 Betriebsverantwortliche aus 496 Firmen geschult, resümierte Theisinger. Die beiden Schulungsleiter Dieter Allenbacher und Arno Meyer hatten mit diesem Schulungsangebot eine enorme Aufgabe zu bewältigen, die sie mit viel Engagement erfolgreich umsetzen konnten.
Die 6 Prüfbeauftragten hatten in der Pfalz 231 Aufträge und im Saarland 33 Aufträge, somit insgesamt 264 Betriebsüberprüfungen zu erledigen. Für das laufende Jahr 2016, so Theisinger, habe die WHG-Überwachungsgemeinschaft des Handwerks e.V. 194 Aufträge zu Betriebsüberprüfungen in der Pfalz und 69 im Saarland, somit 263 Überprüfungen, an die Prüfbeauftragten vergeben.

Vorstandsvorsitzender Rainer Lunk informierte die Teilnehmer der Mitgliederversammlung zum aktuellen Stand der geplanten Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV). Tritt diese in Kraft, so gilt bundesweit die 1000 Liter-Grenze zur Fachbetriebspflicht. Während in Rheinland-Pfalz diese Schwelle bereits besteht erfolgt die Verpflichtung im Saarland bisher noch ab 10.000 Liter-Anlagen.
Der Jahresabschluss 2015 wurde, ebenso wie der Haushaltsplan 2016, einstimmig beschlossen. In gleicher Weise erfolgten die Entlastung von Aufsichtsrat, Vorstand und Überwachungsausschuss.

Geehrt wurde der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Hubert Fischer, der seit 20 Jahren für die Überwachungsgemeinschaft ehrenamtlich tätig ist.

Projektleiterin Marion Müller informierte in ihrem Vortrag über die beiden Modellprojekte des Dienstleistungszentrums Handwerk in der Vorderpfalz zur betrieblichen Integration von Flüchtlingen.
In der Westpfalz ist in diesem Jahr der Start eines weiteren Projektes geplant.

Sie ermunterte die anwesenden Firmenverantwortlichen, einen Versuch mit Teilnehmern aus diesen Maßnahmen zu starten und sicherte dabei tatkräftige Unterstützung zu.
Aufsichtsratsvorsitzender Oskar Theisinger (l.) und Vorstandsvorsitzender  Rainer Lunk (r.) dankten Hubert Fischer für 20 Jahre ehrenamtliches Engagement